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Lovely Daddy Day oder die Schwierigkeit des alleinerziehends!

Ich bin alleinerziehende Singlemama! Mein Kind ist 2!

Das mal vorweg. Es nervt mich sehr, das es im Netz so wenig zu diesem Thema gibt. Man findet zwar sehr viel rechtliches, aber es ist nicht das alleine, was einen durch jeden Tag bringt.  Durch den Tag bringt einen Verständnis, Austausch mit Gleichgesinnten und Selbstvertrauen.

 

Ich selber denke jeden Tag, das es doch soviele gibt, die es betrifft und täglich werden es mehr.  Warum ist es dann immer noch so schwer für sich den richtigen Weg zu finden? Für jede Kleinigkeit braucht man die Unterschrift des anderen Sorgeberechtigten, über alles muss er informiert werden. Ich fühle mich oft, wie seine Sekretärin. Es ist nicht schwer sich an die Regeln des Rechts zu halten, wenn man sich versteht und sich beide Elternteile kümmern. Aber wie soll es gehen, wenn man kein Wort miteinander spricht. Wenn der Andere immer eine andere Meinung zu den Dingen hat. Sich grundsätzlich quer stellt um einem das Leben schwer zu machen. Was ist, wenn es einzig und allein darum geht, wer die Macht hat und wer mächtiger ist???

Ich kann mittlerweile sagen, was dann ist. NICHTS! Denn es interessiert leider niemanden, wie es einem damit geht, ob ein Kind darunter leidet, ob es menschlich kaum zu ertragen ist. Man muss damit klar kommen. Über den Dingen stehen. sich in Akzeptanz üben, in Ruhe und Gelassenheit. Wenn man das alleine nicht schafft, dann kann man sich professionelle Hilfe holen. Ändern wird sich dadurch aber nichts. Natürlich lernt man selber damit besser umzugehen, keine Frage. Es wird auch leichter dadurch. Man ändert im besten Fall die Sichtweise auf die Dinge so, das man mit einem Lächeln darüber hinweg sehen kann. Aber das Kind?? Wie lebt es mit den Umständen? Mit der Tatsache auch gegen den eigenen Willen dem richterlichen Willen folgeleisten zu müssen!

Zum Wohle des Kindes!! So heißt es doch immer. Was ist denn in Deutschland das Beste für ein Kind?? Das entscheidet ja in den meisten Fällen ein Richter. Ein Mensch, der sich nie mit der Mutter, dem Vater und dem Kind auseinandergesetzt hat. Er entscheidet nach den Briefen der Anwälte und nach den Aussagen des Jugendamtes. Im besten Fall darf man als Eltern auch noch etwas dazu sagen, aber auch nicht mehr. Entscheidungen trifft man dann nicht mehr wirklich.

Was ist danach?? Danach lebt man damit.  Wie man damit lebt ist egal. Wie das Kind damit lebt, auch. Solange kein Missbrauch vorliegt ist es egal!!

 

Wenn man "erwachsen" mit der Situation umgehen kann, macht man bei jeder Übergabe des Kindes gute Miene zu diesem bösen Spiel. Dennoch spüren die Kinder die eigene innere Unruh. Die Sorge und die Ängste. Bringt der Ex das Kind zurück? Wie bekomme ich es zurück? Mal wieder total aus der Bahn geworfen, manipuliert und durcheinander?? Hatte das Kind eine gute Zeit? Fragen, auf die man erstmal keine Antworten bekommt. Die werden dann Nachts beantwortet, wenn das Kind weinend im Bett steht und nicht alleine schlafen will. Nicht loslässt. Sich die ganze Nacht an einem festhält. Unruhig ist und im Schlaf jammert. Wenn man am nächsten Tag keinen Schritt machen kann, ohne verfolgt zu werden. Dann weiß man, ob das Kind eine schöne Zeit hatte.

Wie lebt man damit? Wie geht man mit dem nächsten Anwaltsschreiben um? Wie mit dem nächsten Gerichtstermin? Wie lebt man mit dem permanenten schlechten Gewissen seinem Kind gegenüber??

Wir leben seit 1,5 Jahren alleine. Am Anfang dachte ich, das ich das nicht schaffen würde. Dann wurde mir klar, das ich es schaffen muss. Nach 12 Monaten wußte ich, das ich es geschafft habe. Heute weiß ich, das ich weiter für unser kleines Glück tun werde. Das es die beste Entscheidung meines Lebens war. Das es sich niemals lohnt mit einem Menschen zusammen zu sein, der einem nicht gut tut.

Ich hoffe, das ich mit diesen Zeilen einige Menschen erreichen kann. Ihnen Mut machen kann, diesen Weg zu gehen. Das sie merken, das sie nicht alleine sind. Das es vielen von uns gleich oder ähnlich geht.

Mir hat es geholfen ein wenig über meine Gedanken zu schreiben und es werden sicherlich noch viele dazu kommen.

Heute ist wieder einer dieser "Lovely Daddy Days"... Mal sehen, wie es danach so ist??

Bis bald..

 

1 Kommentar 28.1.15 13:25, kommentieren

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Montag..Crazy Day

Montag, Montage, Crazy Day

immer wieder stelle ich fest, das es ein besonderer Tag der Woche ist. Ich bin immer froh, wenn er vorbei ist.

Der heutige Montag ist wieder ein besonderes Paradebeispiel dafür, das man einfach den Montag zum Wochenendtag machen sollte. Ich wäre besser einfach liegen geblieben.

Dank Kind, Kita und den anderen Verpflichtungen des Tages war es mir auch heute mal wieder nicht möglich mich einfach auszuklinken aus den Geschehnissen des Montags.

Alle scheinen sich schwer zu tun mit dem ersten Tag der neuen Woche. Egal wo man hinschaut, die Menschen sind müde, übellaunig und irgendwie nicht ganz bei der Sache.

So auch heute wieder. Ich fahre mit meinem Auto auf den Parkplatz des Supermarktes. Wie immer Montags ist es voll und jeder fährt wie er lustig ist. Auch der nette Herr im Auto vor mir macht davon gebrauch. Er fuhr lustig Rückwärts direkt in mein Auto!!! Gehts noch?? Keine Augen im Kopf?? Tja, die Rechtslage war schnell geklärt. Die Polizei konnte alles reibungslos klären. Die Rennerei mit dem Vorfall bleibt natürlich an diesem Montag an mir hängen.

Da kann die Woche ja eigentlich nur besser werden!

 

Nun ist der Tag fast um. Mein Fazit...Montags könnte ich kotzen!!!

 

 

 

26.1.15 21:06, kommentieren